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Berlin-Marienfelde

Marienfelde: vielseitiger Stadtrand

Wer mit dem Auto aus dem südlichen Brandenburger Umland in die Stadtmitte Berlins aufbricht, fährt in der Regel quer durch Marienfelde – ein Stadtteil, der mit seiner Vielseitigkeit verblüfft und entspanntes Wohnen am Rande Berlins ermöglicht. Hier trifft markantes Hochhaus auf edle Villa und Großstadtgetöse auf idyllische Ruhe. Mit drei S-Bahnstationen, diversen Buslinien und der B101 ist Marienfelde bestens an das Berliner Verkehrsnetz angebunden. Entfernt man sich jedoch einige Schritte vom regen Treiben an der Marienfelder Allee, betritt man eine vermeintlich andere Welt: In der verkehrsberuhigten Zone rund um den historischen Ortskern konnte die Idylle des früheren märkischen Dorfes Marienfelde bewahrt werden. So atmet der Marienfelder gern seine Mischung aus Großstadtluft mit einem Hauch dörflichem Flair.

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Bergsteigen in Berlin

Natur in der Stadt: An grünen Erholungsflächen mangelt es in Marienfelde nicht. Allein der Freizeitpark Marienfelde bietet auf einer Fläche von 40 Hektar eine Vielzahl an Wegen und Pfaden, auf denen es eine Menge zu entdecken gibt. Von der Joggingrunde am Morgen bis zum Picknick nach Feierabend treffen sich hier Jung und Alt zum Entspannen in der Natur. Der Park wurde in den 80er Jahren angelegt – auf dem Gelände einer ehemaligen Müllhalde. Heute hat der NABU das Gelände um eine Naturschutzstation und einen Naturerlebnispfad bereichert. Vom Insektenhotel bis zum Barfusspfad kann man auf 1,5 Kilometern auf Tuchfühlung mit der Natur gehen. Mit 75 Höhenmetern hat sich der Freizeitpark bei den Anwohnern den Beinamen „Marienfelder Alpen“ verdient – wer es bis zum Aussichtspunkt auf dem „Gipfel“ schafft, genießt bei gutem Wetter den Weitblick bis zum Fernsehturm in Mitte. Neben dem Freizeitpark ist auch der Grünstreifen im ehemaligen Grenzgebiet der Stadt ein beliebtes Fleckchen zum Krafttanken im Grünen.

Historischer Ortskern Marienfelde

Zwischen Marienfelder Allee und Nahmitzer Damm liegt der Eingang zum alten Ortskern von Marienfelde. Zwei liebliche Teiche, das Gutshaus Marienfelde mit dem angeschlossenen Gutspark und einige alte Bauernhäuser reihen sich rund um den Dorfanger in der Straße Alt-Marienfelde aneinander und versetzen den Besucher zurück in eine andere Zeit. Im Zentrum des Dorfkerns thront zudem ein ganz besonderes Wahrzeichen Berlins: die im 13. Jahrhundert erbaute Feldsteinkirche ist eines der ältesten weitgehend erhaltenen Bauwerke der Hauptstadt. Sie zeugt noch heute davon, dass Marienfelde einst ein beschauliches märkisches Dorf gewesen ist. Bewirtschaftete Bauernhöfe gibt es noch heute. Über die Grenzen von Marienfelde hinaus hat sich Lehmann’s Bauernhof einen Namen gemacht – nicht nur mit frischen Lebensmitteln vom Hofladen, sondern vor allem mit gelungenen Festen und Veranstaltungen wie dem romantischen Weihnachtsmarkt.

Lebendige Zeitgeschichte

Auch vielen Nicht-Berlinern ist Marienfelde ein Begriff: als Notaufnahmelager für rund 1,35 Millionen DDR-Bürger, die ihre Heimat für ein Leben in der Bundesrepublik verließen. Heute erinnert die Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde in der Marienfelder Allee als zentrales Museum in Deutschland über das Themenfeld Flucht und Ausreise aus der DDR.