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Berlin-Lichtenberg

Der neue Szene-Bezirk im Osten der Stadt

Lichtenberg vollzieht derzeit eine der verheißungsvollsten Wandlungen im Berliner Stadtbild. Familien finden hier den Wohnraum, den es in Friedrichshain, Prenzlauer Berg und Kreuzberg inzwischen kaum noch gibt. Wer gut angebunden, nah dran an den Szene-Kneipen Friedrichshains und dennoch ruhig wohnen möchte, wirft heute in Lichtenberg seinen Anker. Die herüber schwappende Coolness der benachbarten In-Bezirke und ein vorrangig um Künstler und Familien bemühtes Bezirksmanagement sorgen für einen Ansturm auf den zentrumsnahen Bezirk im Osten. Die Einwohnerzahlen klettern seit Jahren steil nach oben, der Wohnungsbau boomt und die Sanierung alter Wohnhäuser und Produktionsstätten aus DDR-Zeiten brachten frischen Wind in Lichtenbergs Kieze. Das Klischee des trostlosen Plattenbaubezirks gehört damit längst der Vergangenheit an. Altbauvilla ebenso wie Platte, Kleingarten neben Einfamilienhaus und alte Dorfkerne neben neuen Shoppingtempeln – wie in kaum einem anderen Teil der Stadt harmonieren hier die Kontraste miteinander.

Eigentumswohnungen in Berlin-Lichtenberg

Es muss nicht immer Friedrichshain sein

Karlshorst als „Dahlem des Ostens“ und der Kaskelkiez als „Prenzlauer Berg von Lichtenberg“ – die Lichtenberger müssen den Vergleich mit den begehrtesten Ecken der Stadt nicht scheuen. Wer bei Nadja & Kosta im Kaskelkiez für Kaffee und Kuchen einkehrt, am Rummelsburger Ufer direkt gegenüber des Treptower Parks in seine Laufschuhe schlüpft und im Krauts am Weitlingkiez mit Genuss in seinen veganen Burger beißt, wird nichts vermissen. Falls doch, chauffieren S- und U-Bahn am Bahnhof Lichtenberg in etwas mehr als zehn Minuten zum Alexanderplatz und mit diversen Regionalzügen ins Brandenburger Umland. Mit der zukünftigen Kanzler-U-Bahn 5 wird man in den kommenden Jahren sogar direkt unter dem Brandenburger Tor/Unter den Linden aussteigen können.

Zum Feiern nach Friedrichshain? Kann man, muss man aber nicht. Warum nicht mal in einer ehemaligen Hundekuchenfabrik die Nächte durchtanzen? So setzt das Sisyphos hinterm S-Bahnhof Rummelsburg neue Maßstäbe: Das Open-Air-Gelände wirkt mit Teich und Strandsand wie ein großer Abenteuerspielplatz, während in der Hammerhalle von Freitag bis Sonntag feinster Elektrosound aus den Boxen dröhnt.

Lichtenberg wird immer jünger

Ruhiger, aber nicht minder originell geht es im Theater an der Parkaue zu, dem größten Kindertheater des Landes. Über mangelndes Publikum können sich die Betreiber nicht beklagen: Lichtenberg wird immer jünger und blickt in eine rosige Zukunft: Wo vor einigen Jahren noch Schulen und Kindertagesstätten geschlossen wurden, werden heute in Windeseile neue Kapazitäten aufgebaut. Gerade junge Familien mit Kindern schätzen die urbane und dennoch beschauliche Lage zwischen Landschaftspark Herzberge und dem Tierpark in Friedrichsfelde. Letzterer überzeugt im Vergleich mit seinem zoologischen Bruder in der City West als weitläufiger Landschaftspark mit großzügigen Tiergehegen und eigenem Schloss.

Eine Bühne für die Kunst

Doch nicht nur Familien haben den Bezirk erobert - auch Künstler finden in Lichtenberg idealen Nährboden. Eine der größten Künstlergemeinschaft in Ost-Berlin, die BLO-Ateliers, hat ihren Sitz in der Kaskelstraße. Dem ehemaligen „Margarinewerk Berolina“ in der Herzbergstraße hat die Kunstfabrik HB55 neues Leben eingehaucht – auf über 7000 m² Fläche haben Designer, Maler, Fotografen und Musiker Räume angemietet. Nur ein paar Häuser weiter rattern die Maschinen des Vereins Alte Gießerei. Auf dem Gelände der ehemaligen Lichtenberger Gießerei wurden Offene Werkstätten eingerichtet, in denen fotografiert, genäht, geschliffen und der Kreativität freien Lauf gelassen werden kann. Nicht zuletzt prägt auch die Kunstmeile rund um die Weitlingstraße das künstlerische Antlitz des Bezirks – einmal jährlich werden in den Läden und Cafés vor Ort die Werke von Künstlern, Anwohnern und auch Schulen ausgestellt.